Eine szenische Lesung mit Katharina Hackhausen und Nadja Robiné vom Deutschen Nationaltheater Weimar
Wie unterschiedlich waren die Lebensrealitäten von Frauen in Ost und West? Welche Wünsche, Hoffnungen und Herausforderungen bewegten Frauen in der DDR und in der Bundesrepublik – und was davon ist heute noch aktuell?
Die Schauspielerinnen Katharina Hackhausen und Nadja Robiné vom Deutschen Nationaltheater Weimar nehmen das Publikum in einer szenischen Lesung mit auf eine spannende Zeitreise in die 1970er Jahre. Im Mittelpunkt stehen zwei Bücher, die zu ihrer Zeit für viel Aufmerksamkeit sorgten: „Guten Morgen, du Schöne“ von Maxi Wander, das Frauen aus der DDR zu Wort kommen lässt, und „Der kleine Unterschied und seine großen Folgen“ von Alice Schwarzer, das die Lebenswirklichkeit und gesellschaftliche Stellung von Frauen in der Bundesrepublik kritisch beleuchtet.
Rund 45 Minuten lang geben die Schauspielerinnen einen lebendigen und eindrucksvollen Einblick in die unterschiedlichen Perspektiven von Frauen im geteilten Deutschland.
Doch die Veranstaltung soll nicht bei einem Blick zurück stehen bleiben: Im anschließenden gemeinsamen Gespräch ist Raum für persönliche Erinnerungen, Erfahrungen und unterschiedliche Sichtweisen. Was hat sich seitdem verändert? Wo bestehen Unterschiede zwischen Ost und West noch heute? Und welche Fragen beschäftigen Frauen heute?
Ein Abend zum Zuhören, Erinnern, Diskutieren und miteinander ins Gespräch kommen.